Wir waren dabei

Die "Wir haben es satt"- Demo brachte rund 3000 Tier- und Naturschützer auf Potsdams Straßen. Wir waren dabei. Eine überaus bemerkenswerte Aktion gegen den zunehmenden Massentierhaltungswahn in diesem Land. Die Statements der Politiker bei der Abschlußkundgebung auf dem Luisenplatz erleichterten vielen Teilnehmern ihre Entscheidungsfindung zur kommenden Landtagswahl. zur Bildstrecke

Pflegeeinsatz im Springbruch brachte zwei Rekorde

Davon gab es vier - Foto: W. Ewert
Davon gab es vier - Foto: W. Ewert

Unser traditioneller Naturpflegeeinsatz im Springbruch bei Bergholz- Rehbrücke  hatte es in diesem Jahr in sich. Es war bestes Heuwetter. Das in den Tagen zuvor gemähte und gewendete Heu war trocken und duftete wie ein Riesenberg bester Kräutertee. Riesenberge waren es dann auch, die nach dem Abtragen entstanden. Die Witterung der Vorwochen sorgte für eine nie dagewesenen Menge Heu. Statt der vier hätten es mindestens 10 Heureiter sein können, um all das aufzunehmen, was von den Flächen abgetragen wurde. weiterlesen und Fotostrecke

 

Amphibienrettung im Film

Moorfrosch   -         Foto: W. Ewert
Moorfrosch - Foto: W. Ewert

Ein Filmteam des RBB begleitete unsere diesjährige Amphibienschutzaktion. Das Ergebnis ist ein etwa halbstündiger sehenswerter Film über den Einsatz freiwilliger Helfer. ansehen

Ölkatastrophe in Potsdam

Zwei Tage im Öl. Für dieses Blesshuhn kommt jede Hilfe zu spät. Ein gutes Dutzend anderer ölverschmierter Enten und Blesshühner konnte von Helfern der Tierrettung Potsdam geborgen und nach Hamburg gebracht werden. Dort wurden sie einer Spezialreinigung unterzogen und werden aufgepäppelt. Auf die zurückgeblieben Wasservögel und deren Nachwuchs wartet der schleichende Tod in dem verseuchten Biotop am Havelufer zwischen Lustgarten und Obere Planitz. Der Grund: Etwa 800 Liter Diesel gelangten beim Betanken eines Fahrgastschiffes in die Havel, verseuchten zu einem großen Teil den dort befindlichen riesigen Seerosenteppich und die Uferzonen. hier weiterlesen und Fotostrecke

Erfolgreiche Nachwuchsarbeit in Fahrland

Nachwuchs in Fahrland - Foto: Ewert
Nachwuchs in Fahrland - Foto: Ewert

Nachwuchs im frisch sanierten Storchenhorst in Fahrland. Zwei Storchenkinder haben dort in diesem Jahr das Licht der Welt erblickt. Wir hoffen, dass sie die nächsten Wochen heil überstehen und gesund und munter im August die Reise nach Afrika antreten. zur Fotostrecke

Zum Tag der offenen Tür in die Ökolaube

Hineinschnuppern in die Arbeit unseres Kreisverbandes können Groß und Klein am Sonnabend, 24. Mai. Von 14 bis 18 Uhr veranstaltet unser Kreisverband einen Tag der offenen Tür in seiner Ökolaube. Geboten wird ein vielfältiges Programm rund um den Naturschutz. Dazu gibt es selbstgebackene Brötchen aus dem Lehmbackofen und noch manches andere. Wie es in einem Bienenstock zugeht, erfährt der Besucher von einem Imker. Für vogelkundlich Interessierte gibt es eine kleine Exkursion in die nähere Umgebung. Lehrer und Erzieher aus Kindereinrichtungen können sich zudem über die Arbeit des „Grünen Klassenzimmer“, Kinder und deren Eltern über die Angebote der Arbeitsgemeinschaft „Junge Naturschützer“ informieren. 

 

Die Ökolaube befindet sich gegenüber dem WG Schlaatz in unmittelbarer Nähe der Straßenbahnbrücke über die Nuthe. Mit Straßenbahn Linie 92 oder 96 bis zur Haltestelle Bisamkiez, zu Fuß ca. 300m weiterlaufen und die Brücke über die Nuthe überqueren.

 

Stunde der Gartenvögel im Mai - Exkursion in Potsdam

Rotkehlchen   -   Foto: W. Ewert
Rotkehlchen - Foto: W. Ewert

Vogelfreunde kennen das längst: Anfang Mai gehört eine Stunde lang die besondere Aufmerksamkeit unseren Gartenvögeln. Dieses Mal vom 9. bis 11.Mai. weiter

 

Unser Kreisverband führt auch dieses Mal eine Exkursion durch, bei der Experte Uwe Dommaschk interessierten Vogelfreunden die Vogelwelt im Park Sanssouci näher bringen wird.

 

Treffpunkt: Park Sanssouci, Eingang Grünes Gitter

Datum, Zeit: Sonnabend, 10. Mai 2014 um 07.00 Uhr

Dauer: ca. 2 Stunden

Stunde der Wintervögel 2014

Manfred Miethke erklärt den jüngsten Teilnehmern, wie alles in der Natur zusammenhängt - ein Specht sucht sich auch mal sein Futter im Totholz am Boden.
Manfred Miethke erklärt den jüngsten Teilnehmern, wie alles in der Natur zusammenhängt - ein Specht sucht sich auch mal sein Futter im Totholz am Boden.

 Die Fachgruppe Ornithologie unseres Kreisverbandes führte zur Stunde der Wintervögel am 5. Januar zwei Exkursionen durch. Manfred Pohl führte durch das Gebiet Kirchsteigfeld. Manfred Miethke war mit einer kleinen Gruppe in der Waldstadt unterwegs.

 

- Die Ergebnisse der Aktion vom 3.-6. Januar 2014 für Brandenburg sind hier zu finden: Ergebnisse

 

 

Sommerfest- Gemeinsam feiern geht auch bei uns

Zum Sommerfest in der Ökolaube locken der Duft von Grill, Stockbrot über dem Lagerfeuer und Lehmbackofen. Und das Wetter ist meistens prächtig zum Plausch im Ökogarten.
Zum Sommerfest in der Ökolaube locken der Duft von Grill, Stockbrot über dem Lagerfeuer und Lehmbackofen. Und das Wetter ist meistens prächtig zum Plausch im Ökogarten.

Fledermausnacht in Potsdam 2013

Christiane Schröder vor aufmerksamen Zuhörern, die nach der Dämmerung noch viel Interessantes und Fledermäuse in Natur erleben konnten.
Christiane Schröder vor aufmerksamen Zuhörern, die nach der Dämmerung noch viel Interessantes und Fledermäuse in Natur erleben konnten.

Einsatz auf Trockenrasen im märkischem Sand

Alle Jahre wieder: Trockenrasenpflege in den Krielower Bergen. Immer im September/Oktober/November suchen wir dazu Mitstreiter. Die aktuellen Termine sind zu finden unter TERMINE oder Klick aufs Foto. Auf dem Bild Studentinnen der Uni Potsdam.
Alle Jahre wieder: Trockenrasenpflege in den Krielower Bergen. Immer im September/Oktober/November suchen wir dazu Mitstreiter. Die aktuellen Termine sind zu finden unter TERMINE oder Klick aufs Foto. Auf dem Bild Studentinnen der Uni Potsdam.

Amphibienschutz 2013

Jedes Jahr stellen wir im zeitigen Frühjahr Amphibienschutzzäune auf. Hier am 3. März 2013 am Güterfelder Haussee.
Jedes Jahr stellen wir im zeitigen Frühjahr Amphibienschutzzäune auf. Hier am 3. März 2013 am Güterfelder Haussee.

Nachdem am 3. März die Schutzzäune am Güterfelder See bei bestem Wetter mit einer Rekordbeteiligung freiwilliger Helfer aufgestellt werden konnten, wurde am darauffolgenden Wochenende der Zaun an den Nudower Teichen aufgestellt. Unsere Investition in neues Zaunmaterial und einen vereinseigenen PKW-Anhänger zum Transport von Zaun, Eimern und Werkzeugen machte sich bezahlt. Nun können die Amphibien loslaufen und hoffentlich in die vorbereiteten Auffangeimer fallen anstatt dem ziemlich sicheren Tod auf  vielbefahrenen Straßen ausgesetzt zu sein. Jeden Morgen werden die Eimer von freiwilligen Frühaufstehern abgesucht und die gefundenen Amphibien über die Straßen getragen. Vielen Dank allen Helfern!  zu Bildern von 2012

 

Interessenten für den Aufbau und Abbau der Amphibienschutzzäune, die Eimerkontrolle und Artenerfassung melden sich in jedem zeitigen Frühjahr bitte bei:

Wolfgang Ewert, Tel. 03382 706882 , info@nabu-potsdam.de

oder Frank Fiedler, Tel. 0331 5050319 und 0163 4433719, herpeto@nabu-potsdam.de .

Mit unseren Schutzzäunen in Nudow und Güterfelde konnten wir über 2.000 Erdkröten das Leben retten und sie sicher zu ihren Laichgewässern und zurück geleiten. Allen Mitstreitern dafür recht herzlichen Dank. Die Krötenrettung brachten in diesem Jahr insgesamt einige überaus bemerkenswerte Aktionen. Ein Beispiel ist nachzulesen über die Nacht vom 27. April 2013:

Über 1500 Kröten in der Nacht zum 27. April 2013 gerettet
Beitrag von J. Dorowski über den unglaublichen nächtlichen Einsatz zum "Krötenregen" im doppelten Sinn des alten Wortes.
130426 Krötennacht Dorowski.pdf
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Jahresbroschüre 2010 des KV Potsdam
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Jahresbroschüre 2009 des KV Potsdam
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Vogel des Jahres 2012 - die Dohle (Foto: NABU/M.Vollborn)
Vogel des Jahres 2012 - die Dohle (Foto: NABU/M.Vollborn)
Jahresbroschüre 2007 des KV Potsdam
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MITGLIEDERVERSAMMLUNG am 22. MÄRZ 2012

Die ordentliche Mitgliederversammlung fand am 22.3.2012 um 19 Uhr im Haus der Natur in Potsdam, Lindenstr. 34 statt. Die offizielle Einladung mit der Tagesordnung erfolgte über die Mitgliederzeitschrift  "Naturschutz heute"/naturmagazin 1/2012, Seite 28. 

Auf der Tagesordnung stand neben dem Bericht des 1. Vorsitzenden zur Arbeit in der vergangenen Wahlperiode und der Wahl eines neuen Vorstandes auch ein interessanter Fachvortrag von Michael Zerning über unser Steinkauzprojekt .

 

 

Amphibienschutz im Frühjahr 2012

Kröten kommen gleich im Pulk - März 2012

Zum Schnappschuss unseres Geschäftsführers Wolfgang Ewert vom Aufbau des Amphibienschutzzauns am Güterfelder See hier ein Bericht aus der online-Ausgabe der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom 5.3.2012:  ( http://www.maerkischeallgemeine.de): 

Zwischen Güterfelde und Saarmund stellten Naturschützer am Samstag die ersten Schutzzäune auf

GÜTERFELDE - Kröten, Frösche und Molche können seit dem Wochenende ohne Lebensgefahr zwischen Güterfelde und Phillipsthal wandern. Mehr als 30 freiwillige Helfer errichteten dafür am Wochenende auf etwa 500 Metern Länge Schutzzäune.

„Ich bin sehr überrascht über den großen Zulauf, den unsere Aktion hat“, sagt Wolfgang Ewert vom Naturschutzbund Brandenburg. Warnwesten und Schaufeln für die Umweltaktivisten reichten zeitweise nicht aus. Die vielen Helfer gruben den grünen Krötenzaun etwa zehn Zentimeter tief in die Erde ein und befestigten ihn dann an Stäben. An den Enden des Zaunes wurden kleine Eimer eingebuddelt, in den die Amphibien fallen. Morgens und Abends werden sie dann bis in den Sommer hinein von „Krötenfreunden“ auf die andere Straßenseite getragen.

„Das ist ein schönes Gefühl, hier seinen Stadtkindern mal die Natur zu zeigen und damit noch einen guten Zweck zu erfüllen“, beschreibt Daniela Hoth aus Potsdam ihren Arbeitsantrieb. Die zehnjährige Hanna genießt die Aktion: „Hier kann man endlich mal in der Erde rumwühlen und sich schmutzig machen.“ Nur schade, dass sie noch keine Erdkröte gesehen hat.

Für diese war es am Wochenende wohl noch zu kalt. „Falls es in den nächsten Tagen wärmer wird, kommen die Kröten aber gleich im Pulk an“, sagt Wolfgang Ewert. Im vergangenen Jahr versuchten bis zu 400 Tiere am Tag, die Landstraße zu überqueren. Insgesamt wurden etwa 2100 Kröten über die Straße getragen, die am Güterfelder Haussee laichen. „Ohne die Zäune haben die Tiere kaum Überlebenschancen, da die Straße genau parallel zu ihrer Wanderroute verläuft.“ Ewert zufolge würden die Tiere einfach immer auf der Straße entlang springen, da sie weniger Hindernisse bietet als der Wald.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Hinwanderung nur sehr langsam vor sich geht. Die wechselwarmen Tiere haben im Moment noch sehr wenig Energie. „Eigentlich wären bei den vielen Amphibien hier Krötentunnel unter der Straße erforderlich, wie es sie schon an der Straße nach Nudow gibt“, sagt der Nabu-Mann. Untersuchungen aus dem Vorjahr zeigen, dass diese Lösung gut funktioniert. Aufgrund der baulichen Verhältnisse sei der Einbau vor Güterfelde aber nicht möglich.

Hauptsächlich retten die Naturschützer Erdkröten. Sie sind Lurch des Jahres 2012. „Diesen Titel kann man stellvertretend für alle Amphibien sehen“, so Wolfgang Ewert. Durch die Zerschneidung der Lebensräume, aber auch durch übertriebene Gartenpflege geht den Kröten die Lebensgrundlage aus. „Auf einem gepflegten englischen Rasen findet die Erdkröte nicht genügend Nahrung.“ Dabei ist sie grade für Gartenbesitzer hilfreich, da die Kröte unter anderem Insekten und Schnecken frisst. Wolfgang Ewert: „Jedes Tier spielt im Ökosystem eine Rolle, die Kröten sind beispielsweise Nahrung für Störche.“

Am Ende des Monats werden noch einmal Krötenzäune auf der anderen Straßenseite für die ersten Rückkehrer errichtet. Die Zäune bleiben bis zum Sommer stehen. Kleine Säugetiere werden durch die Anlagen nicht gefangen, da in die vergrabenen Eimer am Zaunende immer ein Stöckchen gelegt wird, an dem sie wieder ins Freie hinausklettern können. (Von Enrico Bellin)

Michendorfer Kiesgrube 2012

Auch Kinder können mitmachen
Auch Kinder können mitmachen

 

Nach den herbstlichen Einsätzen auf Trockenrasen trafen wir uns zum Jahresausklang am 1. Dezember 2012, 10 Uhr zum Arbeitseinsatz im FND "Sandgrube am Kieskutenberg" an der B2 Richtung Michendorf zur Beseitigung des Aufwuchses gem. den Behandlungsrichtlinien in der durch Kiesabbau entstandenen Kiesgrube.  

     Bilder vom letzten Einsatz 2010 in der Kiesgrube 

 

Über unseren Vorsitzenden Frank Fiedler und sein ehrenamtliches Engagement berichtete die PNN aus der Kiesgrube:  

 

 

Starker Frost und Sonnenschein

Arbeitseinsatz im Kartzower Torfstich - ein schöner Vormittag bei schönstem Winterwetter
Arbeitseinsatz im Kartzower Torfstich - ein schöner Vormittag bei schönstem Winterwetter

Springbruch Herbst 2011

Springbruch Herbst 2011 - eine echte "Feuchtwiese"  Fotos: B. Sell
Springbruch Herbst 2011 - eine echte "Feuchtwiese" Fotos: B. Sell

Am 24. September 2011 war der Termin wieder ran für die Beräumung der vorher schon gemähten Orchideenwiese im Springbruch in den Potsdamer Ravensbergen. Nach dem regenreichen Sommer konnte man mal wirklich den Charakter einer Feuchtwiese spüren - nicht nur ein Teilnehmer versackte samt Stiefel bis zum Knie in einem Modderloch. Da an diesem schönen Vormittag nur 15 Paar Hände zum Abharken des Heus da waren, arbeiteten alle etwas emsiger, und kurz nach Mittag war trotzdem alles geschafft, inclusive einem Picknick mit Neulandknackern und Pflaumenkuchen.

So strahlt man nach einem gelungenen Arbeitseinsatz (Foto: Enrico Bellin, MAZ)
So strahlt man nach einem gelungenen Arbeitseinsatz (Foto: Enrico Bellin, MAZ)

Amphibienschutz Frühjahr 2011

Während in Güterfelde in diesem Jahr eine erheblich stärkere Wanderung der Amphibien zu verzeichnen war als im Vorjahr, ist das Wandergeschehen zu den Nudower Teichen im betreuten Abschnitt weiter rückläufig. Gut 100 Tiere wurden dort in diesem Frühjahr festgestellt. Der Zaun in Nudow wurde Anfang April wieder abgebaut. Der in Güterfelde blieb wegen des anhaltenden Wandergeschehens noch stehen. Eine Entscheidung über den Abbauzeitpunkt wurde entsprechend den Gegebenheiten getroffen.

Positiv ist festzustellen, dass die stationäre Anlage sehr gut funktioniert und von den wandernden Tieren angenommen wird. Entsprechende Untersuchungen wurden durch Jörg Dorowski vorgenommen und dokumentiert.

-- Wir freuen uns jedes Jahr zur Amphibienwanderungszeit über zahlreiche Helfer. Je mehr mithelfen, desto besser und desto schneller sind wir mit dem Zaunauf- und -abbau fertig; es macht auch mehr Spaß mit mehr Leuten. Eine kurze Rückmeldung an Wolfgang Ewert in der Geschäftsstelle wäre hilfreich, ist jedoch nicht dringend erforderlich.

Wir betreuen Abschnitte am Kreisverkehr Philippsthal (L79 - Abzweig Nudow) und am Ortsausgang Güterfelde / Richtung Philippsthal.

Der Zaunaufbau 2011 hat am am 5. und 12. März stattgefunden.

Über vier Wochen lang kontrollierten Mitglieder und Freunde des Potsdamer NABU- Kreisverbandes den Amphibienschutzzaun im Bereich der Nudower Teiche. Über 100 Erdkröten sowie einige Frösche und Teichmolche konnten so vor dem sicheren Verkehrstod bewahrt werden und erreichten wohlbehalten ihr Laichgewässer. Nunmehr ist das Wandergeschehen zu den Nudower Teichen abgeschlossen und der Schutzzaun wurde am 16. April 2011 wieder abgebaut.

 

Und hier ein Bericht aus der PNN vom 7.3.11 über den ersten Teil des Zaunbaus vor Nudow:

Nabu-Kreisverband stellt Krötenschutzzäune an Nudower Teichen und in Güterfelde auf

Bald ist es wieder soweit und die Kröten wandern. Sobald morgens die Temperaturen über fünf Grad steigen, marschieren Tausende zu den Nudower Teichen, oft kilometerweit. Weil zwischen Gewässer und Winterquartier die Landesstraße 77 liegt, stellen freiwillige Helfer des Potsdamer Nabu- Kreisverbandes alljährlich Krötenschutzzäune auf, damit die Tiere nicht unter die Räder geraten. Um eine sieben Meter breite Straße zu überqueren, braucht eine Erdkröte 20 Minuten.

350 Meter lang sind die Amphibienzäune, die aus Plastikfolie bestehen und mit ein paar Stöcken und einigen Eimern am Samstagmorgen hinter dem Kreisverkehr von zehn Naturschützern aufgebaut wurden. Zuvor musste Müll vom Straßenrand aufgesammelt werden, leere Flaschen und Verpackungen. Der Lebensraum Natur werde von vielen nicht respektiert, weil sie zu wenig darüber wüssten, meinte Petra Sell über die Schlamperei. Auch die heutige Elterngeneration nehme sich kaum noch Zeit, um mit ihren Sprösslingen Natur zu erleben. Wenn sie in die Schulen komme, gäbe es stets großes Interesse mitzumachen, sagte Ute Herrmann, die sich um die Naturschutzjugend in Potsdam kümmert. Doch meist werde der Tatendrang dann von den Eltern ausgebremst.

Auch unter den Krötenrettern am Samstag waren kaum junge Leute anzutreffen. Die meisten sind seit Jahren dabei, zählen sich selbst zur Generation 50 plus und kommen jedes Jahr zur Rettungsaktion her. Dabei hätten sie am Samstag Helfer aus den umliegenden Orten gebrauchen können, vor allem in Güterfelde. Der Zaun am Ortsausgang muss nun zu einem späteren Zeitpunkt aufgestellt werden, da die Zeit nicht mehr ausreichte. Zudem ist die Strecke durch den Bau des Kreisverkehrs größer geworden. „Da brauchen wir jetzt mindestens 500 Meter“, schätzte Burghard Sell.

In den letzten Jahren gab es hier so viele tote Kröten, dass die Fahrbahn rutschig wurde. Doch nicht nur Kröten werden von Frühlingsgefühlen übermannt und folgen seit Generationen dem Weg in ihre Geburtsgewässer, um dort Hochzeit zu halten. Auch Molche und Frösche sind unterwegs, besonders wenn es nachts regnet. Dann sind sie nicht mehr zu halten – und wenn sie Glück haben, plumpsen sie am Hindernis Zaun in einen der eingegrabenen Behälter und werden von Naturfreunden über die Straße transportiert. In manchen Nächten können so an die 1000 Tiere gerettet werden. Zudem ist es für Tierfreunde ein interessantes Erlebnis, wenn sie beobachten können, wie sich die Männchen von den Weibchen huckepack zur Hochzeit chauffieren lassen und dabei Nebenbuhler mit wütenden Pfeiftönen in die Flucht schlagen.

Wer den Amphibien helfen will, ihre Laichgewässer zu erreichen, kann sich beim NABU-Kreisverband bei Wolfgang Ewert unter Tel. (0179) 117 9608 melden. Kirsten Graulich

Gründung der AG "Junge Naturschützer"

Am 07. Februar 2008 fiel der Startschuss für die Arbeitsgemeinschaft Junge Naturschützer des NABU Kreisverbandes Potsdam.V.

Treffpunkt und Basisstation für die wöchentlichen Abenteuer ist die Ökolaube des Kreisverbandes.

Interessierte Kinder im Alter von 8-14 Jahren sind herzlich in das liebevoll ökologisch hergerichtete, direkt an der Nuthe gelegene Häuschen, eingeladen.

In zahlreichen Exkursionen und kleinen Projekten lernen die jungen Naturliebhaber die Wildnis vor der eigenen Haustür kennen. Und erfahren, wie jeder von uns mit wenig Aufwand, viel Spaß und etwas Kreativität einiges für den Natur- und Artenschutz tun kann.

Treffpunkt: immer Donnerstags um 16 Uhr Uhr (außer in den Ferien)

Anmeldung und weitere Informationen über ANMELDEFORMULAR Grünes Klassenzimmer oder telefonisch über 0160-98249638

oder direkt über ag.juna@nabu-potsdam.de

Weg zur Ökolaube mit Google Maps 

 

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