Exkursionen des Kreisverbandes Potsdam e.V.

Exkursion am 6. Mai 2012

Der Vorstand lud alle interessierten Mitglieder des Kreisverbandes und ihre Familien herzlich ein zur diesjährigen Exkursion.

Ziel war Rhinow/OT Stölln. Hier wurde unter sachkundiger Führung durch Frank Schröder (Leiter Gärten und Technik der Bundesgartenschau 2015) ein Teil der künftigen städte- und länderübergreifenden Bundesgartenschau 2015 mit dem Motto „Von Dom zu Dom - das blaue Band der Havel“ besichtigt. 

Danach ging es Mittagessen und anschließend wurde entlang des Südufers vom Gülper See zum Vogelbeobachtungsturm gewandert.

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Von Moor zu Moor-Exkursion am 15. Mai 2011

Am Grubitzwischmoor bei Menz Am Grubitzwischmoor bei Menz

Unser Kreisverband Potsdam e.V. veranstaltete auch in diesem Jahr für seine Mitglieder sowie deren Familien eine naturkundliche Exkursion und spendierte einen Teil der Kosten.

Am Sonntag, den 15. Mai 2011, fuhren die Teilnehmer per Fahrgemeinschaften in den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land ins NSG Stechlin und besichtigen unter fachkundiger Führung den Moorerlebnispfad in der Nähe von Menz. Die Führung übernahm der NABU-Landesvorsitzende Tom Kirschey mit Familie. Gleich am Beginn der Wanderung wurden wir begrüßt durch Wacholderdrossel und Drosselrohrsänger. Die Wanderung führte vom NaturParkHaus Stechlin in Menz etwa 12 km rund um den Roofensee durch eine traumhaft schöne Landschaft mit intakten Mooren und phantastischen Klarwasserseen. An fünf Stationen wurden unterschiedliche Moortypen vorgestellt.

Bei herrlichstem Wanderwetter kehrten wir am Nachmittag zurück nach Menz und kehrten zum Kaffee ein, als ein heftiger Regenguß niederging. Danach strahlte wieder die Sonne. So einen Tag muß man als Naturfreund zusammen mit anderen Gleichgesinnten einfach nur genießen. Dann wird einem auch wieder bewußt, was es zu erhalten gilt.

Für jeden, der bei unserer diesjährigen Jahresexkursion nicht dabei war, ist diese Tour als Ausflug mal mit der Familie sehr zu empfehlen. Infos zum Moorlehrpfad hier

 

Besuch der Trockenrasenhänge im Juni 2011

Foto: W. Ewert Foto: W. Ewert

Zur NABU-Exkursion Trockenhang am Krielower Berg bei Derwitz/Krielow/Kemnitz am 12. Juni 2010 trafen sich insgesamt zehn NABU-Freunde sowie Gebietsbetreuer und Naturschutzhelfer der Stadt Potsdam. Der Exkursionsleiter C. Buhr erläuterte zu Beginn fachkundig die einzigartige Steppenflora des Gebietes, ihre Entstehung und Besonderheiten sowie die Pflegemaßnahmen, die der NABU dort seit Jahren durchführt. Danach gingen wir mit großer Begeisterung auf die Suche nach den seltenen Pflanzen, der Exkursionsleiter half bei der Bestimmung und erklärte uns zu jeder Art die besonderen Merkmale und die Ansprüche an den Standort. Nachdem wir viele seltene und interessante, aber eher unscheinbare Pflanzen entdeckt hatten, bildete ein größerer Bestand der prachtvoll blühenden Astlosen Graslilie (Anthericum liliago) den krönenden Abschluss. Beim abschließenden Picknick nervten zwar die vielen Stechmücken, sie hielten uns aber nicht davon ab, noch einige nette Anekdoten über frühere Exkursionen und Pflegeeinsätze zu erzählen - wir hatten großen Spaß und freuten uns über einen rundum gelungenen Ausflug. Herzlichen Dank an Christop Buhr. ff

 

Exkursion Julianenhof April 2010

Im Julianenhof  (Foto: M. Ebersbach) Im Julianenhof (Foto: M. Ebersbach)

Zum 25.04. 2010 hatte unser NABU-Kreisverband an dieser Stelle alle Mitglieder zu einer Exkursion zum Fledermaus-Museum Julianenhof sowie in den Naturpark Märkische Schweiz eingeladen. Bei reger Teilnahme und schönstem Wetter wurde zuerst das Fledermausmuseum in der Nähe von Buckow besichtigt. Der NABU-Regionalverband, der das Museum betreibt, organisierte für uns eine hervorragende Führung und erläuterte auf höchstem Niveau alles Wissenswerte zu Entstehung, Finanzierung und Betrieb der eindrucksvollen Einrichtung sowie zu den Fledermäusen. Darüber hinaus wurde speziell für die Kinder ein eigenes Programm durchgeführt, das allen prima gefallen hat. Danach wanderten wir in das wunderschöne NSG „Stobbertal“ im Naturpark Märkische Schweiz, kehrten in die historische und idyllisch gelegene Gaststätte „Pritzhagener Mühle“ ein und spazierten anschließend am Stobber entlang sowie durch geheimnisvolle „Kehlen“ und „Schluchten“ zu den Tornowseen. Bei dem Spaziergang konnten wir zahlreiche Sumpfdotterblumen, Leberblümchen und Gelbe Anemonen bewundern, die ein gelb-lila Blütenmeer in den Wald zauberten. Wir sahen Moor- und Grünfrösche, eine Ringelnatter, lauschten den Rufen der Kraniche sowie dem grillenartigen Gesang von einem Feldschwirl, der nicht oft zu hören ist (zumindest nicht für uns „Potsdamer“). Insgesamt ein gelungener Ausflug, nur die im Stobbertal vorkommenden Eisvögel, Gebirgsstelzen und Wasseramseln bzw. an den Tornowseen die See- und Fischadler ließen sich nicht blicken. Aber dafür lohnt sich ein weiterer Besuch – da waren sich alle einig. fg

Für Interessierte weitere Infos hier:

http://www.fledermausmuseum-julianenhof.de/

http://internationales-fledermaus-museum.de/

 

Wölfe in der Lausitz - Exkursion 2009

Die NABU-Mitglieder im obenstehenden Bildbericht (Fotos: W. Ewert) waren bgeistert von ihrem Ausflug in der Lausitzer Wolfsregion.

Wer selbst einmal eine spannende Führung auf Wolfes Spuren machen möchte, der kann sich wenden an:

Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz"

Am Erlichthof 15, 02956 Rietschen

Tel. (035772) 46 76 2

Fax. (035772) 46 77 1

E-Mail: kontaktbuero@wolfsregion-lausitz.de

Website: www.wolfsregion-lausitz.de

Hier eine Ergänzung aus der PNN vom 11.8.2009:

Wolfswelpen in der Lausitz aufgetaucht

Hamburg/Potsdam - Vier kleine Wolfswelpen hat ein Biologe in der brandenburgischen Lausitz beobachtet. Die erst vergangene Woche entdeckten Jungtiere seien etwa drei Monate alt und schienen in guter Verfassung zu sein, berichtete der Internationale Tierschutzfonds (IFAW) am Montag in Hamburg. Ein Revierförster hatte zunächst zwei spielende Wolfswelpen mit einer Handykamera aufgenommen.

Mitarbeiter des auch für Brandenburg tätigen wildbiologischen Büros Lupus aus dem ostsächsischen Spreewitz konnten dann am vergangenen Mittwoch mit professioneller Technik sogar vier Wolfswelpen auf den Film bannen. Der IFAW finanziert das Wolfs-Monitoring von Lupus.

Damit mehren sich die Hinweise auf Nachwuchs auch bei jüngst bekanntgeworden Vorkommen des streng geschützten Wolfes. Erst Ende Juli war eine Wölfin mit drei Jungtieren auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow in Sachsen-Anhalt in eine Fotofalle getappt. Dies wurde als Beweis gewertet, dass sich dort die Wildtiere erstmals seit ihrer Ausrottung in der Region im 19. Jahrhundert fortgepflanzt hatten. Die Welpen vom Truppenübungsplatz sollen mit Sendern ausgestattet werden. Dadurch wolle man ihre Wanderungen beobachten, hatte das Umweltministerium in Magdeburg vergangene Woche angekündigt.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) schätzt, dass insgesamt rund 60 Wölfe in ganz Deutschland leben, die meisten davon in Sachsen und Brandenburg. dpa

 

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