Exkursionen des Kreisverbandes Potsdam e.V.


Liebenthaler Wildpferdeherde

Jahres-Exkursion am 6. Mai

Unsere Jahresexkursion führt uns in diesem Jahr zur Liebenthaler Wildpferdeherde. Wir haben die Möglichkeit diese in ihrer Sozialstruktur einzigartige Herde zu beobachten und mit ein wenig Glück auch hautnah zu erleben.

 

Datum: Samstag, 6. Mai
Treffpunkt: 11 Uhr, Rathaus Liebenwalde

 

Anmeldung erforderlich unter info@nabu-potsdam.de

 

Bei Bildung von Fahrgemeinschaften besteht auf Anfrage die Möglichkeit die Fahrtkosten zu übernehmen.

 

 

Hügelmeier und Ohrlöffelkraut

Juni 2016- Exkursion zu den Trockenhängen des FFH- Gebiets Deetzer Hügel

Wölfe, Löwen und Skorpione 

Mai 2015 - Exkursion auf dem ehem. TÜP Jüterbog West

Große Düne, TÜP Jüterbog,
Große Düne auf dem ehem. TÜP Jüterbog- West - Foto: Wolfgang Ewert

Unsere Exkursion 2015 führte uns am 30. Mai durch die Landschaft des ehemaligen Truppenübungsplatzes Jüterbog. Unter sachkundiger Führung von Andreas Haufe von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, erkundeten wir wir das interessante, vielgestaltige Gebiet. Wolfsspuren überall. Auch Löwen (Ameisenlöwen) lauerten auf sandigen Wegen und im Röthepfuhl gelang der Fang eines Wasserskorpions. Zwischendurch konnten die 17 Abenteurer eine wechselvolle Landschaft geniessen. Rot- und Schwarzmilan zeigte sich und sogar einen stattlichen Seeadler bekam man zu Gesicht und vieles mehr. Ein Picknick zur Mittagszeit auf dem Wurzelberg gab die richtige Stärkung für den Rest des Exkursionstages, der nach gut neun Stunden und 12 zurückgelegten Kilometern endete.

 

Mai 2014- Exkursion nach Brodowin

Zu Besuch im Ökodorf Brodowin    ----      Foto: Wolfgang Ewert
Zu Besuch im Ökodorf Brodowin ---- Foto: Wolfgang Ewert

Unsere  Exkursion 2014 führt uns am 17. Mai ins Ökodorf Brodowin. Los ging es ab Potsdam Hbf. kostengünstig mit der Bahn bis Chorin. Von dort mit ausgeliehenen Fahrrädern nach Brodowin. Hier erwarteten uns Mitarbeiter des bekannten Demeter- Betriebes und zeigten uns u.a., wie hochwertige Bio- Produkte entstehen. Die eine oder andere Köstlichkeit konnten wir uns bei einem Imbiss auch schmecken lassen. Ein Abstecher zum  Plagefenn, rundete dieses schönen, interessanten Tag ab.

 


 


Am 25. Mai 2013 - Wanderung durch das Schlaubetal

Die Vereinsexkursion 2013 führte uns von der Bremsdorfer Mühle aus auf eine Rundwanderung von ca.9 km durch einen Teil des Naturparks Schlaubetal. Wie auf den Fotos zu sehen ist, war das Wetter in diesem Jahr nicht ganz auf unserer Seite – es regnete den ganzen Tag in dieser sonst niederschlagsarmen Gegend, entstanden vor 90000 Jahren in der Weichseleiszeit, die viele Seen und Hügel hinterlassen hat. Aber frohen Mutes, geschützt durch das Blätterdach von Buchen, machte sich unser Trupp unter Führung einer Mitarbeiterin der Naturwacht auf den Weg durch das wunderschöne romantische Bachtal der Schlaube. Entlang des Treppelsees ging es zum Hammersee. Tatsächlich gab es im 16. Jahrhundert sogar hier ein Hammerwerk, als Kupfer aus Sachsen verarbeitet wurde. Auf der Brücke am Kleinen Schinkelsee war ein Eisvogel zu hören. Später konnte auch welche sehen, wer schnell war beim Hinschauen. In Ruhe konnte jeder durch ein Fernrohr einen Graureiher auf dem Nest beim Brüten beobachten. Mittagsrast machten wir in der Gaststätte Siehdichum, unweit des alten Försterfriedhofes. Für ein gemütliches Picknick im Wald war das Wetter dann doch nicht geeignet. Deswegen haben wir wohl auch die Unken nicht hören können und den Gänsesäger nicht gesehen. Guter Grund, diese schöne Gegend noch mal abzulaufen, die in ihrer Vielfalt immer wieder neue Anblicke bietet.

  WanderungenSchlaubetal

  

Exkursion am 6. Mai 2012

Der Vorstand lud alle interessierten Mitglieder des Kreisverbandes und ihre Familien herzlich ein zur diesjährigen Exkursion.

Ziel war Rhinow/OT Stölln. Hier wurde unter sachkundiger Führung durch Frank Schröder (Leiter Gärten und Technik der Bundesgartenschau 2015) ein Teil der künftigen städte- und länderübergreifenden Bundesgartenschau 2015 mit dem Motto „Von Dom zu Dom - das blaue Band der Havel“ besichtigt. 

Danach ging es Mittagessen und anschließend wurde entlang des Südufers vom Gülper See zum Vogelbeobachtungsturm gewandert.

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Von Moor zu Moor - Exkursion am 15. Mai 2011

Am Grubitzwischmoor bei Menz
Am Grubitzwischmoor bei Menz

Unser Kreisverband Potsdam e.V. veranstaltete auch in diesem Jahr für seine Mitglieder sowie deren Familien eine naturkundliche Exkursion und spendierte einen Teil der Kosten.

Am Sonntag, den 15. Mai 2011, fuhren die Teilnehmer per Fahrgemeinschaften in den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land ins NSG Stechlin und besichtigen unter fachkundiger Führung den Moorerlebnispfad in der Nähe von Menz. Die Führung übernahm der NABU-Landesvorsitzende Tom Kirschey mit Familie. Gleich am Beginn der Wanderung wurden wir begrüßt durch Wacholderdrossel und Drosselrohrsänger. Die Wanderung führte vom NaturParkHaus Stechlin in Menz etwa 12 km rund um den Roofensee durch eine traumhaft schöne Landschaft mit intakten Mooren und phantastischen Klarwasserseen. An fünf Stationen wurden unterschiedliche Moortypen vorgestellt.

Bei herrlichstem Wanderwetter kehrten wir am Nachmittag zurück nach Menz und kehrten zum Kaffee ein, als ein heftiger Regenguß niederging. Danach strahlte wieder die Sonne. So einen Tag muß man als Naturfreund zusammen mit anderen Gleichgesinnten einfach nur genießen. Dann wird einem auch wieder bewußt, was es zu erhalten gilt.

Für jeden, der bei unserer diesjährigen Jahresexkursion nicht dabei war, ist diese Tour als Ausflug mal mit der Familie sehr zu empfehlen. Infos zum Moorlehrpfad hier

 


Besuch der Trockenrasenhänge im Juni 2011

Foto: W. Ewert
Foto: W. Ewert

Zur NABU-Exkursion Trockenhang am Krielower Berg bei Derwitz/Krielow/Kemnitz am 12. Juni 2010 trafen sich insgesamt zehn NABU-Freunde sowie Gebietsbetreuer und Naturschutzhelfer der Stadt Potsdam. Der Exkursionsleiter C. Buhr erläuterte zu Beginn fachkundig die einzigartige Steppenflora des Gebietes, ihre Entstehung und Besonderheiten sowie die Pflegemaßnahmen, die der NABU dort seit Jahren durchführt. Danach gingen wir mit großer Begeisterung auf die Suche nach den seltenen Pflanzen, der Exkursionsleiter half bei der Bestimmung und erklärte uns zu jeder Art die besonderen Merkmale und die Ansprüche an den Standort. Nachdem wir viele seltene und interessante, aber eher unscheinbare Pflanzen entdeckt hatten, bildete ein größerer Bestand der prachtvoll blühenden Astlosen Graslilie (Anthericum liliago) den krönenden Abschluss. Beim abschließenden Picknick nervten zwar die vielen Stechmücken, sie hielten uns aber nicht davon ab, noch einige nette Anekdoten über frühere Exkursionen und Pflegeeinsätze zu erzählen - wir hatten großen Spaß und freuten uns über einen rundum gelungenen Ausflug. Herzlichen Dank an Christop Buhr. ff

 


Exkursion Julianenhof April 2010

Im Julianenhof  (Foto: M. Ebersbach)
Im Julianenhof (Foto: M. Ebersbach)

Zum 25.04. 2010 hatte unser NABU-Kreisverband an dieser Stelle alle Mitglieder zu einer Exkursion zum Fledermaus-Museum Julianenhof sowie in den Naturpark Märkische Schweiz eingeladen. Bei reger Teilnahme und schönstem Wetter wurde zuerst das Fledermausmuseum in der Nähe von Buckow besichtigt. Der NABU-Regionalverband, der das Museum betreibt, organisierte für uns eine hervorragende Führung und erläuterte auf höchstem Niveau alles Wissenswerte zu Entstehung, Finanzierung und Betrieb der eindrucksvollen Einrichtung sowie zu den Fledermäusen. Darüber hinaus wurde speziell für die Kinder ein eigenes Programm durchgeführt, das allen prima gefallen hat. Danach wanderten wir in das wunderschöne NSG „Stobbertal“ im Naturpark Märkische Schweiz, kehrten in die historische und idyllisch gelegene Gaststätte „Pritzhagener Mühle“ ein und spazierten anschließend am Stobber entlang sowie durch geheimnisvolle „Kehlen“ und „Schluchten“ zu den Tornowseen. Bei dem Spaziergang konnten wir zahlreiche Sumpfdotterblumen, Leberblümchen und Gelbe Anemonen bewundern, die ein gelb-lila Blütenmeer in den Wald zauberten. Wir sahen Moor- und Grünfrösche, eine Ringelnatter, lauschten den Rufen der Kraniche sowie dem grillenartigen Gesang von einem Feldschwirl, der nicht oft zu hören ist (zumindest nicht für uns „Potsdamer“). Insgesamt ein gelungener Ausflug, nur die im Stobbertal vorkommenden Eisvögel, Gebirgsstelzen und Wasseramseln bzw. an den Tornowseen die See- und Fischadler ließen sich nicht blicken. Aber dafür lohnt sich ein weiterer Besuch – da waren sich alle einig. fg

Für Interessierte weitere Infos hier:

http://www.fledermausmuseum-julianenhof.de/

http://internationales-fledermaus-museum.de/

 


Wölfe in der Lausitz - Exkursion 2009

Die NABU-Mitglieder im obenstehenden Bildbericht (Fotos: W. Ewert) waren bgeistert von ihrem Ausflug in der Lausitzer Wolfsregion.

Wer selbst einmal eine spannende Führung auf Wolfes Spuren machen möchte, der kann sich wenden an:

Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz"

Am Erlichthof 15, 02956 Rietschen

Tel. (035772) 46 76 2

Fax. (035772) 46 77 1

E-Mail: kontaktbuero@wolfsregion-lausitz.de

Website: www.wolfsregion-lausitz.de

Hier eine Ergänzung aus der PNN vom 11.8.2009:

Wolfswelpen in der Lausitz aufgetaucht

Hamburg/Potsdam - Vier kleine Wolfswelpen hat ein Biologe in der brandenburgischen Lausitz beobachtet. Die erst vergangene Woche entdeckten Jungtiere seien etwa drei Monate alt und schienen in guter Verfassung zu sein, berichtete der Internationale Tierschutzfonds (IFAW) am Montag in Hamburg. Ein Revierförster hatte zunächst zwei spielende Wolfswelpen mit einer Handykamera aufgenommen.

Mitarbeiter des auch für Brandenburg tätigen wildbiologischen Büros Lupus aus dem ostsächsischen Spreewitz konnten dann am vergangenen Mittwoch mit professioneller Technik sogar vier Wolfswelpen auf den Film bannen. Der IFAW finanziert das Wolfs-Monitoring von Lupus.

Damit mehren sich die Hinweise auf Nachwuchs auch bei jüngst bekanntgeworden Vorkommen des streng geschützten Wolfes. Erst Ende Juli war eine Wölfin mit drei Jungtieren auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow in Sachsen-Anhalt in eine Fotofalle getappt. Dies wurde als Beweis gewertet, dass sich dort die Wildtiere erstmals seit ihrer Ausrottung in der Region im 19. Jahrhundert fortgepflanzt hatten. Die Welpen vom Truppenübungsplatz sollen mit Sendern ausgestattet werden. Dadurch wolle man ihre Wanderungen beobachten, hatte das Umweltministerium in Magdeburg vergangene Woche angekündigt.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) schätzt, dass insgesamt rund 60 Wölfe in ganz Deutschland leben, die meisten davon in Sachsen und Brandenburg. dpa