Zum Tag der offenen Tür laden wir alle Interessierten am 3. Juni ab 14 Uhr herzlich in die Ökolaube am Schlaatz ein und am 30. Juni um 9 Uhr hoffen wir auf viele fleißige Helfer zum Heuharken und Reuterbauen im Springbruch nähere Infos
Ein herzliches Willkommen allen Besuchern der neu gestalteten Homepage des NABU-Kreisverbandes Potsdam e.V.
Wir laden alle Interessierten ein, bei uns aktiv zu werden! Dafür sind keine Vorkenntnisse erforderlich und jeder bestimmt selbst, wieviel Zeit er geben kann. Die ehrenamtliche Arbeit im NABU soll ja vor allem auch Spaß machen.
Schauen Sie auf einem unserer monatlichen Treffs der Fachgruppen oder der Potsdamer Naturschutzhelfer vorbei und schnuppern Sie in unsere Arbeit hinein. Besuchen Sie mit Ihren Kindern die Angebote der Ökolaube oder der AG Junge Naturschützer.
Erleben Sie den Spaß und Nutzen bei unseren Arbeitseinsätzen in der Natur.
Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
Mit Erstaunen und Entsetzen hat der Potsdamer NABU-Kreisverband aus der Presse erfah-ren, dass im Zuge der Sanierung der Humboldtbrücke und wohl auch wegen des Baus ei-nes Radweges in Kürze 900 (!!) Bäume gefällt werden sollen.
In einem Brief an den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt hat der NABU- Kreisver-band sein völliges Unverständnis geäußert und seinen Protest gegen die überzogenen Baumfällungen zum Ausdruck gebracht. „Durch solche unsinnigen und überzogenen Baumfällungen von überwiegend gesunden und kräftigen Bäumen lässt die Stadtverwal-tung jeden Respekt vor der Natur vermissen“, so Kreisverbandschef Frank Fiedler.
Der NABU-KV Potsdam mit seinen mehr als 1.850 Mitgliedern verlangt, dass diese Pla-nung umgehend überdacht wird. Gefordert wird ein sofortiger Stopp der Fällungen und die Einberufung eines Lokaltermins, bei dem die Naturschutzverbände vor Ort über die Pla-nungen in Kenntnis gesetzt und gehört werden sowie deren Auffassung Berücksichtigung findet. Die einzige und letzte Beteiligung der Verbände in dieser Angelegenheit erfolgte 2005, also vor rund sieben Jahren. Von Baumfällungen in dieser Dimension war damals keine Rede. Zudem wäre es interessant zu wissen, wann und wo die fälligen Ersatzpflan-zungen geplant sind, falls es tatsächlich zur Beseitigung von Bäumen in dieser Größenord-nung kommen sollte. Es dürfte sich dabei um mehrere tausend Bäume handeln, die dann zu pflanzen wären.
Abgesehen davon muss darauf hingewiesen werden, dass die dort stehenden großen Pap-peln i. d. R. von Krähen und anderen Rabenvögeln im Winter als Schlaf- und Ruheplatz genutzt werden, und dass nach geltendem Naturschutzrecht die Beschädigung oder Zerstö-rung von Ruhestätten der wild lebenden Tiere der besonders geschützten Arten verboten ist. (20.2.2012)
Für Rückfragen:
Wolfgang Ewert, Tel. 0179/ 1 17 96 08 E-Mail: info@nabu-potsdam.de.