Willkommen beim NABU-Kreisverband Potsdam e.V.


Unser Jahresprogramm 2019

Unser Jahresprogramm 2019 mit allen Veranstaltungen, Exkursionen und Aktionen des NABU Potsdam zum downloaden.

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Jahresprogramm 2019
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NABU-Workshop: Vogelkunde für Einsteiger

Wintervögel in Siedlung und Park richtig erkennen

Der NABU Brandenburg lädt am 14. und 15. Dezember 2019 zu einer kleinen Vogelkunde nach Potsdam ein. Der zweitägige Einsteigerkurs steht allen interessierten Vogelfreunden, auch ohne Vorkenntnisse, offen. Mit einem Workshop will der NABU Brandenburg die Vielfalt der heimischen Wintervögel vermitteln und interessierten Laien den Einstieg in die ornithologische Artenkenntnis erleichtern.

Am ersten Tag werden gemeinsam schrittweise die Erkennungsmerkmale der wichtigsten Vogelarten des Siedlungsbereiches mit ihren Nahrungs- und Lebensraumansprüchen erarbeitet. Am zweiten Tag geht es auf eine Exkursion in den Park Sanssouci, um das erworbene Wissen zu erproben und zu festigen.

Wer also schon immer mehr über unsere Vogelwelt erfahren wollte, sollte nicht lang Feder lesen und sich gleich anmelden! Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben.

Wann:  14. Dezember 2019 von 13 bis 18 Uhr und am 15.Dezember 2019 von 8 bis 13 Uhr

Wo: 14. Dezember 2019: Haus der Natur, Lindenstraße 34, 14467 Potsdam, 1. OG
         15.Dezember 2019.: Obelisk, Schopenhauerstraße, Ecke Hauptallee Park Sanssouci

Bitte ggf. Ferngläser, Lesebrille und Bestimmungsliteratur mitbringen!
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher bitte unbedingt bis spätestens 11.Dezember 2019 anmelden unter anmeldung@nabu-brandenburg.de oder 0331-2015570.


Rückblick auf die Aktion "Heckenschnitt und mehr" am 23.11.19 in der Ökolaube

An diesem Samstag sind wir zum letzten Mal in diesem Jahr mit vereinten Kräften (13 Teilnehmende)  unserem Ökogarten zur Hilfe geeilt. Dank Katrin, die den Hochbeetkasten ausgeräumt hatte, konnte Husaam den zahlreichen Heckenschnitt mit unserem neuen Häcksler zerkleinern und das Hochbeet auffüllen. Alles war nicht zu schaffen, ein Häckslereinsatz wird noch mal nötig sein. Andreas und Albrecht haben die Kettensäge nicht geschont und den dickeren Heckenaustrieb, sowie den toten Apfelbaum zu Kleinholz verarbeitet. Etwas Holz für den Backofen ist nun wieder am Lager. Auch Kaminholz, das Christiane rangeschafft hatte, musste gestapelt und der rankenden Clematis etwas Einhalt geboten werden. Nicht zu vergessen das zahlreiche Laub, welches gleich zu Anfang dem Kompost zugeführt wurde.


Um 13 Uhr legten wir die Mittagspause ein, bei der wir uns bei Tee und Kaffee, Würstchen und Kuchen stärkten. Unseren Einsatz ließen wir am Nachmittag langsam ausklingen. Wir haben an frischer Luft und bei bester Laune den Ökolaubengarten gut auf den Winter vorbereitet. Herzlichen Dank auch an Waltraut, Cordula, Caterina, Marianne, Ines, Ines R., Laura und Lisa!
(Bericht und Bild: Jan Brödner)


Rückblick auf die Aktionstage zur Wiesenpflege

Vielen Dank an alle fleißigen Helfer*innen! Dank eurer Hilfe waren die Aktionen wieder ein voller Erfolg! Nun folgen ohne viele Worte einige Impressionen.


Volksinitiative unterstützen

Motto "Artenvielfalt retten, Zukunft sichern!"

Der Start der Initiative und die erste Unterschriftenaktion am Montag, den 15.04.19 sind sehr gut verlaufen. Nun liegt es an uns nicht nachzulassen. Bitte unterstützt die Volksinitiative auch weiterhin aktiv. Jeder kann helfen.

 

Weitere Informationen und Material findet Ihr unter:  https://artenvielfalt-brandenburg.de/


Kein Gift in Brandenburger Wäldern!

Foto: Kai Heinemann

 

Holz statt Kinder? Kein Gift in Brandenburgs Wäldern!

Die Forstbehörden in Brandenburg planen einen umfangreichen Insektizid-Einsatz u.a. in den Wäldern rund um die Gemeinden Fichtenwalde, Borkwalde und Borkheide (südwestlich von Potsdam). Vom 29. April bis ca. Mitte Juni 2019 soll großflächig das hochgiftige „Karate Forst flüssig“ auf diversen Forstflächen (ca. 8.000 ha) via Hubschrauber versprüht werden.

Das Insektizid soll „Kieferngroßschädlinge“, wie die „Nonne“, bekämpfen. Normalerweise neigt die Nonne nur alle zehn Jahre zur Massenvermehrung. Angeblich wurde 2018/2019 schon wieder ein verstärkter Nonnenbefall festgestellt. Das Insektizid soll dann versprüht werden, wenn die Raupen der Nonne geschlüpft sind und zum Fressen in die Baumkronen wandern.

Zwei Tage lang werden die Wälder dann für Menschen gesperrt. 56 Tage nach dem letzten Sprüheinsatz dürfen keine Waldfrüchte, Kräuter und Pilze in den Wäldern gesammelt werden. Falls es in dieser Zeit nicht oder nicht viel regnet, dürfte sich diese Frist noch verlängern. Wie lange genau, das weiß keiner.

 

„Nach der Besprühung ist für zwei, drei Monate Totenstille im Wald“

 

 

Wir sorgen uns um Folgendes und fragen uns:

    -      Bereits 2014 hat das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Braunschweig) "Karate Forst flüssig" für den Einsatz im Forst generell verboten. Wieso wird jetzt dieses hochgiftige Totalinsektizid durch die Brandenburger Forstverwaltung wieder eingesetzt?

    -      Das Insektizid muss über 120 Meter von Gewässern, aber nur 30-40 Meter von Siedlungen, in denen auch Kleinkinder spielen, ferngehalten werden. Wie erklärt sich diese Diskrepanz? Und wie sollen diese Entfernungsvorgaben eingehalten werden?

    -      Im geplanten Besprühungsareal hat sich u.a. ein – streng geschütztes - Seeadlerpärchen angesiedelt. Welche Auswirkungen dieses Gift auf das Brutpaar hat, kann man sich gut vorstellen. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es unseres Wissens dazu nicht.

    -      In einigen Teilen des betroffenen Waldes gibt es – streng geschützte - Rote Waldameisen. Auch leben in diesen Wäldern u.a. Tagschmetterlinge, Spinnen, Kleinvögel, Blindschleichen und Waldeidechsen. Welche Auswirkungen hat das Gift auf diese Lebewesen?

    -      „Karate Forst flüssig“ soll in der Zeit von Ende April bis Juni versprüht werden, d.h. also in der besten Brutzeit. Wo und wie sollen die in ihrem Bestand generell schon stark bedrohten Vögel ausreichend Nahrung für ihren Nachwuchs finden?

    -       Durch den Gifteinsatz wird Naturschutzrecht verletzt und einige der betroffenen Waldbesitzer – die Eigentümer der Flächen – lehnen den Einsatz ab. Wie kann es sein, dass sich die Behörden darüber hinweg setzen wollen?

    -       Wie verantworten die Behörden in Brandenburg – in Zeiten massiven Insektensterbens – den Einsatz eines solch hochgiftigen Stoffes in der freien Natur?

-      Wie wollen die Behörden sicherstellen, dass Bienenvölker nicht von diesem Gift beeinträchtigt werden?

-      Welchen Sinn macht es, einerseits ein „Insektenschutzprogramm“ aufzustellen und dann in den Brandenburger Wäldern Insektizide zu versprühen?

Unterstützt mit einem Klick die Petition gegen den geplanten Insektizideinsatz: