Willkommen beim NABU-Kreisverband Potsdam e.V.


Unser Jahresprogramm 2019

Unser Jahresprogramm 2019 mit allen Veranstaltungen, Exkursionen und Aktionen des NABU Potsdam zum downloaden.

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Jahresprogramm 2019
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Aktionstage Wiesenpflege

Aktiv für den Artenschutz

Egal ob Workout nach dem Bürojob, Familienausflug am Wochenende oder einfach nur aktiv sein in der Natur. Bei den Aktionstagen zur Wiesenpflege ist jeder herzlich willkommen. Für nette Gesellschaft, interessante Naturerlebnisse und liebevolle Verpflegung wird gesorgt sein.

 

Was jetzt nur noch fehlt für die gelungenen Rettungsaktionen seltener Tier- und Pflanzenarten sind Sie, Ihre Familie oder Freunde. Mit Ihnen gemeinsam können wir aktiv Lebensräume z.B. für Insekten erhalten, indem wir einige interessante Trockenrasenflächen in der Umgebung von Groß Kreutz vor der Verbuschung bewahren.

Treffpunkt zu den Aktionstagen ist jeweils auf dem Parkplatz am Bahnhof Groß Kreutz. Dorthin kann man sehr bequem auch mit dem Zug von Potsdam aus anreisen.

 

Die Aktionstage finden an folgenden Terminen statt:

Samstag, 19.10.2019 ab 9:30 Uhr - muss leider ausfallen

Freitag, 25.10.2019 ab 9:30 Uhr

Freitag, 25.10.2019 ab 14:30 Uhr

Sonntag, 27.10.2019 ab 9:30 Uhr

Freitag, 01.11.2019 ab 14:30 Uhr

Samstag, 02.11.2019 ab 9:30 Uhr

Mittwoch, 06.11.2019 ab 14:30 Uhr

Mittwoch, 13.11.2019 ab 14:30 Uhr

Donnerstag, 28.11.2019 ab 14:30 Uhr

Samstag, 30.11.2019 ab 9:30 Uhr

Samstag, 07.12.2019 ab 9:30 Uhr

 

Bitte melden Sie sich über folgenden dudle-Link für die Aktionstage an. Für eine leichtere Organisation würden wir uns freuen, wenn Sie unter "Kommentare" angeben würden, ob Sie mit Auto anreisen, evtl. vom Bahnhof aus noch jemanden mitnehmen könnten und eine Kontaktmöglichkeit, über die Sie auch kurzfristig erreichbar sind, falls eine Aktion mal aufgrund des Wetters o.ä. abgesagt werden muss.

 

Rückfragen gerne an Christiane Schröder unter 0160-98249638. Unten finden Sie noch ein paar Impressionen vergangener Aktionstage zur Wiesenpflege.

 

Link zur Teilnahme: https://dudle.inf.tu-dresden.de/_ig-WCdU3Q/

oder Klick auf die Schaltfläche


Heckenschnitt und mehr in der Ökolaube

Aktion am 23.11.2019

Bild: Jan Brödner
Bild: Jan Brödner

Liebe Natur- und Gartenfreunde,

der Herbst hat Einzug gehalten und so wollen wir den Garten für den Winterschlaf vorbereiten. Die Obstausbeute war dieses Jahr wieder super und auch die Hochbeete haben wir gut in Pflege gehalten, dank Eurer fleißigen Unterstützung.

Der restliche Garten präsentiert sich jetzt in herbstlichen Farben und das Laub rieselt leise.

 

Ich lade Euch daher alle wieder ein, uns bei den notwendigen Arbeiten in der Ökolaube (Hecken schneiden, Holz sägen und stapeln, Stauden zurückschneiden und häckseln....) zu unterstützen.

 

Bitte registriert Eure Teilnahme unter folgendem Link, damit ich besser planen kann.

 

https://doodle.com/poll/fy3brhbdkgb55my6

 

Datum: Samstag, 23.11.2019, 10Uhr*

Ort: Ökolaube

 

Bis dahin Euch einen schönen Herbst

Herzliche Grüße

 

Jan Brödner


Volksinitiative unterstützen

Motto "Artenvielfalt retten, Zukunft sichern!"

Der Start der Initiative und die erste Unterschriftenaktion am Montag, den 15.04.19 sind sehr gut verlaufen. Nun liegt es an uns nicht nachzulassen. Bitte unterstützt die Volksinitiative auch weiterhin aktiv. Jeder kann helfen.

 

Weitere Informationen und Material findet Ihr unter:  https://artenvielfalt-brandenburg.de/


Kein Gift in Brandenburger Wäldern!

Foto: Kai Heinemann

 

Holz statt Kinder? Kein Gift in Brandenburgs Wäldern!

Die Forstbehörden in Brandenburg planen einen umfangreichen Insektizid-Einsatz u.a. in den Wäldern rund um die Gemeinden Fichtenwalde, Borkwalde und Borkheide (südwestlich von Potsdam). Vom 29. April bis ca. Mitte Juni 2019 soll großflächig das hochgiftige „Karate Forst flüssig“ auf diversen Forstflächen (ca. 8.000 ha) via Hubschrauber versprüht werden.

Das Insektizid soll „Kieferngroßschädlinge“, wie die „Nonne“, bekämpfen. Normalerweise neigt die Nonne nur alle zehn Jahre zur Massenvermehrung. Angeblich wurde 2018/2019 schon wieder ein verstärkter Nonnenbefall festgestellt. Das Insektizid soll dann versprüht werden, wenn die Raupen der Nonne geschlüpft sind und zum Fressen in die Baumkronen wandern.

Zwei Tage lang werden die Wälder dann für Menschen gesperrt. 56 Tage nach dem letzten Sprüheinsatz dürfen keine Waldfrüchte, Kräuter und Pilze in den Wäldern gesammelt werden. Falls es in dieser Zeit nicht oder nicht viel regnet, dürfte sich diese Frist noch verlängern. Wie lange genau, das weiß keiner.

 

„Nach der Besprühung ist für zwei, drei Monate Totenstille im Wald“

 

 

Wir sorgen uns um Folgendes und fragen uns:

    -      Bereits 2014 hat das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Braunschweig) "Karate Forst flüssig" für den Einsatz im Forst generell verboten. Wieso wird jetzt dieses hochgiftige Totalinsektizid durch die Brandenburger Forstverwaltung wieder eingesetzt?

    -      Das Insektizid muss über 120 Meter von Gewässern, aber nur 30-40 Meter von Siedlungen, in denen auch Kleinkinder spielen, ferngehalten werden. Wie erklärt sich diese Diskrepanz? Und wie sollen diese Entfernungsvorgaben eingehalten werden?

    -      Im geplanten Besprühungsareal hat sich u.a. ein – streng geschütztes - Seeadlerpärchen angesiedelt. Welche Auswirkungen dieses Gift auf das Brutpaar hat, kann man sich gut vorstellen. Wissenschaftliche Untersuchungen gibt es unseres Wissens dazu nicht.

    -      In einigen Teilen des betroffenen Waldes gibt es – streng geschützte - Rote Waldameisen. Auch leben in diesen Wäldern u.a. Tagschmetterlinge, Spinnen, Kleinvögel, Blindschleichen und Waldeidechsen. Welche Auswirkungen hat das Gift auf diese Lebewesen?

    -      „Karate Forst flüssig“ soll in der Zeit von Ende April bis Juni versprüht werden, d.h. also in der besten Brutzeit. Wo und wie sollen die in ihrem Bestand generell schon stark bedrohten Vögel ausreichend Nahrung für ihren Nachwuchs finden?

    -       Durch den Gifteinsatz wird Naturschutzrecht verletzt und einige der betroffenen Waldbesitzer – die Eigentümer der Flächen – lehnen den Einsatz ab. Wie kann es sein, dass sich die Behörden darüber hinweg setzen wollen?

    -       Wie verantworten die Behörden in Brandenburg – in Zeiten massiven Insektensterbens – den Einsatz eines solch hochgiftigen Stoffes in der freien Natur?

-      Wie wollen die Behörden sicherstellen, dass Bienenvölker nicht von diesem Gift beeinträchtigt werden?

-      Welchen Sinn macht es, einerseits ein „Insektenschutzprogramm“ aufzustellen und dann in den Brandenburger Wäldern Insektizide zu versprühen?

Unterstützt mit einem Klick die Petition gegen den geplanten Insektizideinsatz: